Anlässlich einer Prüfung für die kantonale Jagdberechtigung, wurde den Medien die Prüfung unter denm Aspekt Sicherheit aufgezeigt.
Safety first – auch auf der Jagd
Wer jagen will, braucht eine kantonale Jagdberechtigung. Dafür muss man eine vom
Kanton festgelegte Prüfung bestehen. Die erste von insgesamt sechs Prüfungen auf dem
Weg zur Jägerin oder Jäger ist die Fachprüfung über Waffen, Munition und Optik. Die Sicherheit
im Umgang mit Waffen steht im Zentrum. Frau Regierungsrätin Weichelt-Picard
als oberste Jagdherrin will es genau wissen.
Am Montag, 6. April 2009, traten 13 Lehrgänger und eine Lehrgängerin zur mündlich-praktischen
Prüfung im Fach Waffen, Munition und Optik an. Nach sieben Monaten Ausbildung und
praktischer Lehrzeit ist dies die erste Prüfung auf dem Weg zum Jagdfähigkeitsausweis. Die
Fachprüfung besteht aus einer halben Stunde mündlich-praktischer Arbeit sowie einer halbstündigen
schriftlichen Prüfung. Mit der Fachprüfung weisen die Teilnehmenden dieses Lehrgangs
aus, dass sie die Werkzeuge der Jagd kennen, verstehen und einwandfrei handhaben
können. Das Beherrschen der Werkzeuge ist unabdingbar, um die Verantwortung gegenüber
Wildtieren und Öffentlichkeit zu erfüllen.
Geschossen wird noch lange nicht
"Mein Verhältnis zu Waffen ist durchaus kritisch. Gerade deshalb will ich mich über die Ausbildung
der angehenden Jägerinnen und Jäger persönlich informieren," erklärt Manuela Weichelt-
Picard vor Ort. "Den Jägerinnen und Jägern wird ein verantwortungsvoller Umgang mit Schusswaffen
gelehrt. Die Seriosität der Ausbildung überzeugt mich".
Bei dieser ersten Fachprüfung müssen die Prüflinge ihre Vertrautheit im Umgang mit Flinte,
Jagdbüchse, Weidmesser oder Spektiv aufzeigen. Ob sie in jeder Situation das Richtige tun
und fachkundig Auskunft geben können, beweisen die Prüflinge auf einem Geländeparcours.
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